Folienextrusion
Neue Chancen für Extrudeure
Wiederablösbare Schutzfolien gelten als sehr vielversprechende Produkte: Mit ihrer Hilfe lassen sich wertvolle, beschichtete Oberflächen auf allen Stufen der Verarbeitung optimal schützen.
Aus diesem Grund sind klebrige Schutzfolien heute zum Beispiel aus der Herstellung mobiler Unterhaltungselektronik nicht mehr wegzudenken.
Levamelt®-Klebstoffrohstoffe machen ihre Fertigung nun deutlich rationeller.
Denn bislang erfolgt die Herstellung selbsthaftender Schutzfolien meist auf einem vergleichsweise komplizierten, mehrstufigem Wege. Ausgangspunkt des konventionellen Produktionsverfahrens sind meist Folien, die nach einer aufwendigen Oberflächenbehandlung in einem zweiten Verfahrensschritt mit dispergierten Klebstoffen beschichtet werden.
Klebstoffrohstoffe der Levamelt®-Familie vereinfachen diesen Prozess deutlich: Da sie sich dank ihres breiten Verarbeitungsfensters auch im wirtschaftlichen Coextrusionsverfahren verarbeiten lassen, machen sie den aufwendigen Beschichtungsschritt überflüssig. Bereits Schichtdicken ab fünf Mikrometer bringen eine dauerhafte, zuverlässige Haftung (Tack); bis zu Schichtdicken von 20 Mikrometer steigen die Scherkräfte um den Faktor drei.
Für den Anwender besonders interessant: Durch Coextrusion entstehen klebende Beschichtungen mit besonders einheitlichen Filmdicken. Auch das trägt zu einem problemlosen und rückstandsfreien Entfernen der Folie bei.
